Artikel vom 14.04.2014

Hochzeit - DER Tag im Leben



"Bis zur Hochzeit ist alles wieder gut." Diesen lieb gemeinten Zuspruch im Kindergartenalter von Ältern und Großeltern wird jeder in seinem Leben schon einmal gehört haben. Gemeint waren meistens die aufgeschlagenen Knie nach einem Fahrradsturz oder einem schmerzhaften Stolperer auf Asche. Der Grundstein zum Träumen hin zur eigenen Hochzeit war dennoch gelegt und hat meistens die Mädchen fasziniert. Die Fragen der richtigen location, der Deko, des Brautkleides und -straußes stehen aber erst an, wenn es wirklich losgeht. Und wen es ins Herz trifft, für den ist auch der Altersunterschied kein Hinderungsgrund für eine Traumhochzeit.

Die Krönung des Verliebt seins

In den 1970erJahren entwickelte sich in der heranwachsenden Generation so etwas wie eine 'Eheflaute'. Heiraten war nicht mehr in. Liebe braucht keinen Trauschein, war der Tenor. Es ging auch so. Allmählich kam das offizielle 'Ja-sagen' bei jungen Leuten aber wieder in Mode. Und heute ist Heiraten wieder mehr ein Zeichen des Zusammengehörens, eben die Krönung einer Liebe. Und nicht zuletzt auch der wohl feierlichste und wichtigste Tag in einem Leben. Prominente aus der Sport-, Film- und Showbranche machen die Hochzeit nicht selten zu einem Medienereignis mit Glanz, Glitter und viel Tam Tam. Im kleinen Kreis dagegen hat die Ex-Biathlon-Rekordgewinnerin Magdalena Neuner (27) ihren langjährigen Freund Josef Holzer im März diesen Jahres geheiratet. Still, leise, romantisch.

Faszination Brautkleid

Brautmode hat ihre eigenen Gesetze. Ihre Eleganz, meist in reinem Weiß und sanftem Creme, verliert nie an Aktualität. Die edlen Stoffe sind fließend und werden mit aufwendigen Details und übergroßen Applikationen und Schleifen in die Nähe eines Märchens gerückt. Zudem scheinen das trendige A-Linienbrautkleid, sowie das figurbetonte Meerjungfrauen-Brautkleid mit endlos langer Schleppe die Beliebtheitsskala unangefochten anzuführen. Ob klassisch, romantisch oder verspielt.

Der kirchliche Segen hat Regeln

Paare, die aus persönlichen Gründen nur kirchlich heiraten wollen, ohne sich das Ja -Wort im Standesamt gegeben zu haben, stoßen bei der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) auf mehr Toleranz als bei der Deutschen Bischofskonferenz. Obwohl der Gesetzgeber seit 1991 das rechtliche 'Go' gegeben hat, gilt das Paar ohne Trauschein auch nach der Trauung als 'Unverheiratet'.

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