Artikel vom 10.04.2012
© iStockphoto / 09-03-11 © Samuel Locke

Green Wedding - vom fair gehandelten Gold bis zum Bio-Catering


Immer mehr Menschen greifen auf Bioprodukte zurück und setzen sich mit einer bewussten Lebensweise für eine gesunde Umwelt und ein soziales Miteinander ein. Ein Trend, der sich derzeit auch bei der Hochzeitsgestaltung immer mehr durchsetzt.

Im Bewusstsein für die Umwelt: aktuelle ökologische Hochzeitstrends

Schon die Auswahl der Hochzeitsringe kann umweltbewusst und sozial verantwortlich erfolgen. So bieten einige Trauringdesigner fair gehandeltes Gold. Hinzu kommt die Möglichkeit Familiengold einfach für die eigenen Trauringe zu verwenden und sozusagen in ganz besonders schöner Weise zu recyceln. Sogar bei der Auswahl seidener Brautkleider gibt es umwelt- und tierschutzorientierte Angebote. Unter dem Schlagwort "vegane Brautkleider aus Seide" werden beispielsweise Kleiderkreationen aus Seide angeboten, bei deren Produktion die Seidenraupen nicht getötet werden. Dies ist bei der Herstellung von Seide sonst üblich.

Das Catering lässt sich ebenfalls hervorragend aus Bioprodukten herstellen. Dabei empfiehlt es sich jedoch, auf Produkte der Region und der jeweiligen Saison zurückzugreifen. Dies erspart zusätzliche Transportwege der Lebensmittel und bildet einen der Jahreszeit entsprechenden kulinarischen Rahmen. Auch hinsichtlich der Blumenauswahl greifen viele "Green Wedding"-Brautpaare auf natürliche Dekorationen aus der Region oder gegebenenfalls sogar aus dem eigenen Garten zurück.

Zum Ursprung des "Green Wedding"-Trends

Der Trend "ökologisch unbedenkliche Events" zu veranstalten, wurde in den letzten Jahren verstärkt in den USA von verschiedensten Weltstars zugunsten der Umwelt und positiven Presse geprägt. Seit 2010 hat er auch in Europa für neue Eventkonzepte gesorgt, die sich mehr und mehr auch in der Hochzeitplanung vieler Brautpaare in Europa und Deutschland zeigen.

Tipps für eine gelungene "Green Wedding"-Hochzeit im Überblick

Die Möglichkeiten bei der eigenen Hochzeit an die Umwelt und soziale Verantwortung zu denken, sind überaus vielfältig. Zu ihnen gehören beispielsweise:

- eine entsprechend ausgesuchte Kleiderwahl (ökologische Modemarken und Designer)
- Hochzeitseinladungen via E-Mail oder mit Umweltpapier
- Nennung von "fairen" Geschenkideen und -wünschen bzw. der Verzicht auf Geschenke zugunsten von Spenden für ökologische Projekte
- Wahl einer umweltbewussten Hochzeitslocation
- Speisenauswahl aus regionalen Bio-Produkten
- Hochzeitsdekoration aus Naturmaterialien und ökologisch angebauten Blumen
- Stoff anstatt Wegwerf-Servietten
- fair gehandeltes oder gebrauchtes Trauring-Gold
- die Wahl der Hochzeitsreise in der Heimat zur Einsparung von CO2-Emissionen.

Dies könnte Sie auch interessieren:


Hochzeitsreisen 2012: Enspannung, Romantik und Kultur

Flitterwochen trotz Corona? Jetzt erst recht ...

Adliges Jawort: Erzherzog Christoph und Adélaïde Drapé-Frisch heiraten

Unglaublich: Whitney und Bobby planten zweite Hochzeit

Ende gut, alles gut - Queen ehrt Camilla zum 7. Hochzeitstag

Online-Hilfen für den Heiratsantrag

Ungewisse Zeiten für Brautpaare: Coronavirus verdirbt die Hochzeit

Up-to-date: Hochzeitsideen in der Box

World Pride 2019 in Niagara: Liebe, Ehe und Gleichheit feiern!

Rehearsal Dinner - das besondere Hochzeitsdinner auf Probe

Standesamt.com ist ein Angebot der Qdo Advertising UG
© 2011-2021
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Preise in Euro inkl. der jeweils geltenden gesetzl. MwSt. soweit diese anfällt
Standesamt.com ist unabhängig und steht mit keinem Standesamt in Verbindung