Artikel vom 14.06.2012
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Der Glaube an das große Glück - die Kraft der Hochzeitsbräuche


Noch immer warten alle gebannt auf den Hochzeitstermin von Brad Pitt und Angelina Jolie. Eigentlich steht nur eines fest, nämlich dass die Hochzeit noch in diesem Sommer stattfinden wird. Schenkt man einschlägigen Boulevardblättern Glauben hat Angelina Jolie jetzt einen Mönch um Hilfe gebeten. Er soll das Datum finden, das größtmögliches Glück verheißt und ein Gelingen der Ehe verspricht. Angeblich hat Angelina Jolie in der Vergangenheit bereits mehrere Male auf die religiöse Kraft vertraut und die buddhistische Astrologie und den buddhistischen Kalender nach einem geeigneten Datum für die wichtigsten Momente in ihrem Leben bemüht.

Brautstrauß und Brautschuhe

Während Angelina Jolie mit Hilfe des buddhistischen Glaubens nach den Sternen greift, hoffen andere auf die Magie von Hochzeitsbräuchen. Auf der ganzen Welt werden unterschiedliche Hochzeitsbräuche gepflegt, die von der Brautausstattung bis zu festen Ritualen reichen. Als Glück bringend für die Ehe gilt, wenn die Braut etwas Neues, etwas Altes, etwas Blaues und etwas Geborgtes während der Hochzeitsfeierlichkeiten bei sich trägt. Früher hat eine Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen bezahlt, die heute durch Eurocents ersetzt werden und ein Symbol für die Sparsamkeit der Braut sind. Immer wieder spannend ist auch das Werfen des Brautstraußes nach der Trauung in die Reihen der unverheirateten Frauen, die die Hände ausstrecken um ihn zu fangen, was als Omen für eine baldige Hochzeit gilt.

Reis werfen, Blumen streuen, sägen und der Polterabend

Immer häufiger wird das Brautpaar als Symbol für Fruchtbarkeit mit Reis beworfen. Das gilt gleichermaßen für Blumen streuende Kinder, die die Fruchtbarkeitsgötter anlocken und für reichlich Nachwuchs sorgen sollen. In manchen Regionen zersägen Braut und Bräutigam gemeinsam einen auf einem Sägebock liegenden Holzstamm. Das abwechselnde Ziehen symbolisiert die notwendige Balance im Zusammenleben der Ehepartner sowie die gegenseitige Aufmerksamkeit, die sich ausdrückt im Reden und Zuhören, im Geben und Nehmen sowie im aktiven Tun und im gewähren lassen. Ebenfalls ein alter Brauch ist der Polterabend am Abend vor der Hochzeit, an dem Porzellan und Steingut zerschlagen werden um böse Geister zu vertreiben.

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