Artikel vom 04.04.2012
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Für die Ewigkeit gemacht - Brautstrauß Marke Do-It-Yourself


Immer mehr Bräute fragen sich: Warum den Brautstrauß werfen, wenn ich ihn genauso gut für immer selbst behalten kann? Und verleihen ihrer Hochzeit persönliches Flair - mit handgemachten Bouquets.

Selbst ist die Braut

Weg mit Frischgeschnittenem, her mit der festlichen Alternative, ob selbst hergestellt oder gekauft: Nicht nur aus Stoff oder Papier - sogar alte Anstecknadeln müssen herhalten. Doch wo Bräute den Versuch wagen, sprießen verblüffende Ergebnisse - von farbenfrohen Papier-Hortensien über glitzernde Broschensträuße bis zum Bouquet aus hunderten uriger Knöpfe.

Anregungen gesucht? Das Internet ist voll von Mustervorschlägen, Tutorials und How-To-Videos, die Ihnen zeigen, wie es geht. Auch dann, wenn gestrickte Calla-Lilien oder Filzröschen nicht Ihr Ding sind. Sogar mit ein wenig Papier, einem Paar guter Scheren, etwas Klebstoff und Aquarellfarbe entstehen atemberaubende Kreationen - Dahlien, Veilchen, Pfingstrosen und und und ...

Kreativ knüpfen, Geld sparen

Wieder ein Trend aus Amerika: Als die US-Amerikanerin Carol Vivrette vor vier Jahren ihre Hochzeit plante, hatte ihr Bräutigam sie ermutigt, ihre handwerklich geschickte Seite zum Leuchten zu bringen. Hunderte Stunden und Garnrollen später, hatte sie sich ihren Lilien-Brautstrauß aus Strickblumen und Calla-Filzblüten selbst gebastelt, und nicht nur das - auch beide Großmütter wurden mit handgefertigten Gebinden beglückt.

Originell hin oder her - ein Brautbouquet als einmalige Investition ist auch vergleichsweise kostspielig, vor allem in den Staaten, wo ein Brautpaar im Durchschnitt 134 Dollar für einen Strauß hinlegt - die Sträuße für Brautjungfern und der Tischschmuck noch nicht gerechnet.

Bestrickende Blütenpracht

Allerdings kostet auch Selbstgemachtes - eine Menge Zeit: Wenigstens sechs Wochen vor der Hochzeit sollte man starten, aber es macht ohnehin mehr Freude, Familie und Freundinnen um Unterstützung beim Stricken, Arrangieren und Verdrahten der Blütenstengel zu bitten. In manchen amerikanischen Familien hat das Fabrizieren des Brautstraußes eine lange Tradition. Ja, das schweißt zusammen, das weiß auch Carol Vivrette: "Ich fühle mich allen viel mehr verbunden, als wenn ich einfach irgendwelche Blumen beim Floristen bestellt hätte."

Keine Zeit? Viele Designer und Online-Ausstatter haben bezaubernde Seidenbouquets oder - etwas teurer - kostbare Arrangements aus filigranen Schmuckbroschen und schimmernden Perlen im Angebot. Und last but not least - diese Sträuße sind außerordentlich umweltschonend - vor allem dort, wo Frischblumen bei Winter- und Frühjahrshochzeiten lange Schiffswege machen. Frohes Basteln!

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